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Aktuelles, Meinungen, Einschätzungen

Der Billbrookkreis berichtet hier über Neuigkeiten aus unserem Verein und rund um den Standort Billbrook/Rothenburgort/Allermöhe, informiert über Aktuelles aus den Bereichen Recht, Finanzen und mehr. Auch beobachtet unsere Redaktion für Sie unterschiedliche Medien – stellt Meinungen, Ansichten und Einschätzungen vor, die für Sie vielleicht interessant und informativ sind und die Sie bestenfalls noch nicht gelesen haben. Das hoffen wir jedenfalls.

Unser Ziel ist es, Sie – neben unserer zweimal jährlich erscheinenden Zeitung „der billbrooker“ – auf diesem Wege direkt zu informieren, was für unseren Industriestandort politisch und wirtschaftlich wichtig ist oder wird.

Christi Degen auf neuen Wegen

Christi Degen, Quelle: Thomas Leidig / Handelskammer Hamburg

Kurze Verweildauer: Nach nur eineinhalb Jahren hat Hauptgeschäftsführerin der Handelskammer ihre verantwortliche Tätigkeit für diese Institution niedergelegt.

Beim 95. Treffen des Billbrookkreises hat Christi Degen zukunftsweisende Themen für den weiteren wirtschaftlichen Erfolg und den Wohlstand der Hansestadt skizziert. Solche Themen wird sie federführend nicht weiter vorantreiben. Denn: Die Chefin der Handelskammer beendet Ende Juli ihre Tätigkeit für die Kammer und steigt somit vorzeitig aus dem noch bis 2020 laufenden Vertrag aus – worauf sich beide Parteien geeinigt haben.

Christi Degen zu ihrer Entscheidung: „Ich bin mit der Absicht zur Modernisierung der Kammer und Reform der Organisationsstrukturen angetreten. Mit der derzeitigen Konstellation in der Handelskammer ist dies nicht umsetzbar.“ Ein durchaus ernüchterndes Fazit. Der Billbrookkreis wird sowohl Christi Degen als auch die Handelskammer weiterhin aktiv begleiten. Auch im Bereich der neuen personellen Ausrichtung der Kammer.

An dieser Stelle eine Mahnung an die sogenannten Reformer: Ein Haus ist schneller eingerissen, als ein neues erbaut. Neues braucht Zeit, um sich zu entwickeln. Hier ist Geduld gefragt. Durch überdrehte Entscheidungen dürfen die eigenen Fehler nicht kaschiert werden.

Bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass sich in der Handelskammer die Wogen glätten und sie in ruhigeres Fahrwasser zurückkehrt – vor allem in der personell verantwortlichen Neujustierung. Denn der Leitsatz der Kammer ist Verpflichtung: „Wir handeln für Hamburg!“ Und das geht nur, wenn personell stabile Verhältnisse gegeben sind.

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