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Ehrbares Olympia? So machen wir das!

Die VEEK lud am 8. Mai zu einem Frühstück unter dem Motto „Ehrbares Olympia? So machen wir das!“ in den Räumen der Hamburger Handelskammer ein und auch der Billbrookkreis mit seinem Ersten Vorsitzenden Bernhard Jurasch war dabei. Jurasch ist langjähriges Mitglied der VEEK und der Ideengeber und Motor für das Projekt Ehrbares Olympia.

„Die Olympischen und Paralympischen Spiele in Hamburg als sportliches Großereignis sind eine große Chance, die Werte unserer Stadt national und international sichtbar zu machen“, so die positive Vision der Versammlung Ehrbarer Kaufleute VEEK, die mit der Veranstaltung in der Handelskammer ein Zeichen für Olympia in Hamburg gesetzt hat.

Im Fokus des Treffens mit vielen prominenten Gästen, wie dem Staatsrat Christoph Holstein, dem Oberbaudirektor Franz-Josef Höing, der Präsidentin des Hamburger Sportbundes Katharina von Kodolitsch, dem Musiker und Pianisten Joja Wendt und der Schauspielerin Sandra Quadflieg, stand dabei die konkrete Frage, wie ein verantwortungsvoller, inklusiver und nachhaltiger Ansatz für Olympia in Hamburg gelingen könne und welche Rolle dabei Diversität, Barrierefreiheit und kulturelle Teilhabe spielen. Fazit: Olympia als „neues Gemeinschaftsgefühl“ könne Hamburg nachhaltig verändern und seine Weltoffenheit noch einmal unterstreichen.

Die Video-Botschaft der französischen Generalkonsulin Lorène Lemor zeigte deutlich, wie positiv sich die Stadt Paris zwei Jahre nach den Olympischen Spielen weiterentwickelt hat: Nach anfänglicher Besorgnis und Skepsis gegenüber der Austragung der Spiele in der Stadt hätten am Ende mehr als 85 Prozent der Franzosen Olympia im eigenen Land als „absolut erfolgreich“ angesehen. Mit den Planungen für Olympia sei in Paris die Infrastruktur erheblich verbessert worden. 100 Kilometer zusätzlicher Radwege, 10.000 neue Abstellflächen für Radfahrer, 6.000 neue Wohnungen durch den Bau des olympischen Dorfes, eine Verbessrung der Wasserqualität in der Seine, eine Ausweitung des öffentlichen Nahverkehrs und natürlich die vielen neu erbauten oder sanierten Sportstätten in den Quartieren seien nur ein paar der Bespiele für Entwicklungen, die nachhaltig der Stadt und ihrer Bevölkerung zugutekämen. In Paris sei die Nachfrage nach Sportangeboten seit Olympia extrem gestiegen und der Zuwachs der Mitglieder in den Vereinen enorm.

Staatsrat Christoph Holstein sieht in Olympia in der Hansestadt ebenfalls eine große Chance für die Bevölkerung. Durch die Modernisierung der bestehenden Infrastruktur mit Hinblick auf Barrierefreiheit und der finanziellen Unterstützung für Projekte, die ohnehin umgesetzt werden müssen, ist Olympia der Start in eine großartige Zukunft.

Nach einer Bewerbung 2015, die damals nicht gelungen war, hofft der VEEK auf eine neue Chance und die Unterstützung der Hamburger, um die Olympischen und Paralympischen Spiele endlich in den Norden zu holen und der Welt zu zeigen, was von dieser Stadt an Überraschungen zu erwarten ist. Ein Olympia in Hamburg würde zu einer Sportveranstaltung der kurzen Wege werden, wo die meisten Events in einem Umkreis von sieben Kilometern erreichbar wären.

Hamburg solle sich Olympia zutrauen, „wer nicht wagt, nicht gewinnt“. Mit einem Zitat von Nelson Mandela „Sport hat die Kraft, die Welt zu verändern“ sprach sich die Veranstaltung einstimmig für die Teilnahme an der Großveranstaltung aus und in einem imposanten Schlusswort erinnerte auch Bernhard Jurasch, der Erste Vorsitzende des Billbrookkreises, noch einmal an die bevorstehende Wahl und bat alle Hamburger, ihr Kreuz bei „JA“ zu setzen: „Stellen Sie sich einmal vor, mit der U-Bahn zu den Olympischen Spielen zu fahren, wäre das nicht fantastisch.“

Im Anschluss an die spannenden Vorträge gab es die Gelegenheit, mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Der Spirit von Olympia war dabei deutlich zu spüren.  

Fotos: Billbrookkreis

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