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Rückblick

126. Billbrookkreis-Treffen

am Montag, 20. April 2026, von 12 bis 14 Uhr
im Hotel Böttcherhof

Gastredner: Dr. iur. habil. Ulrich Vosgerau, habilitierter Staatsrechtslehrer, Rechtsanwalt, Publizist
Thema: Übergriffigkeit des Staates und Meinungsfreiheit im Staatsrecht

Bernhard Jurasch, der Erste Vorsitzende des Billbrookkreis e.V., begrüßte die zahlreichen Gäste herzlich zum 126. Treffen des Billbrookkreises im Hotel Böttcherhof, darunter den Ehrengast Dr. jur. habil. Ulrich Vosgerau, der zum Thema „Demokratie und Meinungsfreiheit“ referierte.

Ein besonderer Glückwunsch ging zudem an die jungen Eltern des kleinen August von Burgsdorff, der zu dieser Sitzung zum ersten Mal dabei war. Seine Mutter Virginia von Burgsdorff ist Mitglied im Vorstand des Billbrookkreises.

Im Rahmen seiner Eröffnungsrede warb Bernhard Jurasch für die Austragung von Olympia und den Paralympischen Spielen in Hamburg und ermutigte die Gäste, sich ihm anzuschließen. Olympia sei eine einmalige Chance für alle Hamburger und eine große Hoffnung für die Infrastruktur und die bestehenden Sportstätten, die in diesem Zusammenhang auf jeden Fall saniert werden müssten. „So kommt das Geld nach Hamburg und nicht irgendwo anders hin“, so Jurasch. Wenn Olympia in die Stadt komme, dann bedeute das viele neue Sportstätten, die aktuell in Hamburg fehlen, wie eine große Eissporthalle und weitere größere Sportanlagen, so die Hoffnung des ersten Vorsitzenden. Zudem würden kleinere Sportstätten modernisiert oder erweitert werden. „Wir pflanzen mit Olympia etwas für unsere Kinder und Enkel“, betonte Bernhard Jurasch der die Teilnehmer des Treffens über die vielen Vorteile von Olympia in Hamburg informieren wollte.

Bernhard Jurasch übergab im Anschluss an seine Ansprache an den Gastredner Dr. Ulrich Vosgerau.

In seiner eindrucksvollen Präsentation betonte Dr. Ulrich Vosgerau, dass die Meinungsfreiheit in Deutschland absolut in Gefahr sei und dass ohne diese keine echte Demokratie möglich sei. Die politische Meinungsbildung funktioniere dabei „von unten nach oben“ und müsse immer liberal gehandhabt werden. Tatsachen, Behauptungen und deren Wertungen seien dabei nicht immer leicht zu beurteilen. Verboten seien zwar falsche Tatsachenbehauptungen, aber diese würden nicht immer weiterverfolgt und überprüft werden und könnten sich deshalb verbreiten und Schaden anrichten.

Systematisch würden sogar Falschnachrichten herausgegeben oder Begriffe so gewählt werden, dass sie unterschiedlich auslebbar seien. Die Medienlandschaft in Deutschland sei insgesamt sehr unausgewogen, so Ulrich Vosgerau, und Demokratie ganz einfach ein System, in dem die Spitze gespalten ist in Regierung und Opposition.

Politiker müssten eigentlich immer auch damit rechnen, da sie in der Öffentlichkeit stehen, mehr aushalten zu müssen, als ein Nachbar am Gartenzaun, der nichts getan hat.

Dr. Ulrich Vosgerau sprach sich zudem für eine Reform veralteter Gesetzgebungen aus. Ein interessanter Vortrag, der von den Gästen des Billbrookkreistreffens mit Begeisterung gehört wurde und zu dem es eine kleine Diskussionsrunde im Anschluss gab, für die sich der Gastredner viel Zeit nahm.  

Beim „Cappuccino danach“ im Anschluss in der Hotel-Lobby, gab es wieder die Gelegenheit, mit anderen Besuchern und Mitarbeiter oder Führungskräften aus Unternehmen, die in Billbrook ansässig sind, ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen und natürlich auch noch weitere spannende Themen mit dem Gastredner Dr. Vosgerau zu besprechen.

Viele Mitglieder des Billbrookkreises schätzen die regelmäßigen Treffen, die nicht nur mit spannenden Ehrengästen und interessanten Vorträgen in Verbindung gebracht werden, sondern auch mit der Gelegenheit sich gegenseitig kennenzulernen. Das 127. Billbrookkreis-Treffen findet statt am Montag, 29. Juni.

Fotos: Mirko Hannemann

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